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Regie: Marc Foster
Schauspieler: Ewan McGregor, Ryan Gosling, Naomi Watts, Kate Burton, Elizabeth Reaser, Bob Hoskins
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Der Psychiater Sam Foster (Ewan McGregor) führt ein glückliches Leben mit seiner Freundin Lila Culpepper (Naomi Watts), bis er den depressiven Patienten Henry Letham (Ryan Gosling) zugeteilt bekommt und seine heile Welt langsam aus den Fugen gerät. Henry, der zunächst verrückte, aber sich bewahrheitende Wettervorhersagen macht, kündigt seinen Selbstmord an, den er an seinem Geburtstag in drei Tagen begehen wird. Sam begibt sich auf die Spuren von Henrys Vergangenheit und versucht somit dem Selbstmord zu verhindern. Je tiefer er in das Leben seines Patienten eindringt, desto verwirrter wird Sam und spätestens als Lila ihn mit "Henry" anspricht, ist dem Zuschauer nicht mehr bewusst, wer nun wer ist.
Hintergrund:
Aufgrund der schlechten Kritiken und niedrigen Besucherzahlen in den Staaten, ist der Film hier in Europa gänzlich untergegangen. Der schweizerische Regisseur Marc Forster ist vor allem durch seine Filme "Monster's Ball" (Halle Berry bekam für ihre Leistung als Hauptdarstellerin den Oscar) und "Wenn Träume fliegen lernen" mit Johnny Depp und Kate Winslet bekannt. 2007 war er mit "Schräger als Fiktion" im Kino. Das immer wiederkehrende Selbstmordsymbol in Forsters Filmen lässt sich durch die vielen Schicksalsschläge erklären, die Marc Forster in letzter Zeit ereilten (Selbstmord des Bruders, Tod des Vaters).
Kritik:
Wenn Alpträume fliegen lernen. Genau wie David Lynch schafft es Marc Forster, mit grandiosen Kameraeinstellungen und bizarren Szenarien, den Zuschauern in seinen Bann zu ziehen. Bis zum Schluss ist unklar was für ein Spiel nun gespielt wird - ohne allerdings aufgesetzt zu wirken, wie es zu häufig der Fall ist. Neben der spannenden Geschichte und den famosen und innovativen Schnitten des Film, sind die überaus guten Schauspieler hervorzuheben. Das Watts/McGregor/Golsing- Dreigespann überzeugt und macht den Film auch nach erneutem Ansehen noch interessant.
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