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Babel
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Deutscher Kinostart: 21.12.2006
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Filmdaten: Genre: Drama / Thriller · Jahr: 2006 · Land: USA / Mexiko / Frankreich · Laufzeit: 142min · FSK: ab 12 Jahren
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Regie: Alejandro Gonzalez Inarritu
Schauspieler: Brad Pitt, Cate Blanchett, Gael Garcia Bernal, Koji Yakusho, Adriana Barraza, Rinko Kikuchi
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Studio / Filmverleih: Tobis
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Kritikdaten: Kinofassung · Deutschland
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Verständigungsprobleme in Zeiten
der Globalisierung mit schwerwiegenden Folgen.
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Ein Schuss auf einen Reisebus verletzt die Touristin Susan (Cate Blanchett) und ihr Mann Richard (Bard Pitt) hat große Schwierigkeiten inmitten in der Wüste Marokkos ein Krankenhaus für seine in Lebensgefahr schwebende Frau zu finden. Derweil zwei Kinder, die dank Haushälterin Amelia (Adriana Barraza) mit deren Neffe Santiago (Gael Garcia Bernal) an der mexikanischen Grenze eine aufregende Odyssee durchleben. Ganz andere Probleme der Kommunikation hat die taubstumme Chieko (Rinko Kikuchi), die in Japan die Leiden des Teenagerdaseins durchlebt. Und alle Schicksale sind auf tragische Weise miteinander verknüpft.
Hintergrund:
Babel war für 7 Oscars nominiert gewann jedoch nur den für die beste Musik. Babel ist nach 21 Gramm und Amores Perros der dritte und letzte Teil der Episodenfilm-Trilogie von Alejandro Gonzalez Inarritu über Liebe, Hass, die Seele und den Tod. Der Titel „Babel“ bezieht auf die „Turmbau zu Babel“-Geschichte des alten Testaments, in welcher ein Turm gebaut werden sollte der in den Himmel hineinreicht, doch als Strafe wird jedem Architekten von Gott ein andere Sprache gegeben.
Kritik:
Nach Amores Perros und 21 Gramm hat Inarritu erneut sein Regietalent bewiesen. Sehr ausdrucksstarke Bilder und äußerst realistische Geschichten machen Babel zu einem Kunstwerk erster Klasse. Nicht zuletzt wird der Film durch seine Charakterdarsteller (Pitt und Blanchett) stark unterstützt. Die Geschichte übt unterschwellig (aber nie zu offensichtlich) Kritik am aktuell-politischen Geschehen. Babel ist sehr nervenzerrend und der Zuschauer leidet den Film über mit den Charakteren. Man wird vom Film komplett eingenommen. Einen kleinen Tick mehr Dramatik hätten den Film unvergesslich gemacht.
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Fazit:
Für Fans von Episodenfilmen und bewegenden Dramen uneingeschränkt empfehlenswert, aber definitiv nichts für einen gemütlichen Popcornabend.
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CS für Filmred.de
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