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Dreamgirls
Deutscher Kinostart: 01.02.2007
Filmdaten: Genre: Drama / Musical · Jahr: 2006 · Land: USA · Laufzeit: 131min · FSK: ab 0 Jahren

Regie: Bill Condon
Schauspieler: Jamie Foxx, Beyonce Knowles, Eddie Murphy, Danny Glover, Jennifer Hudson, Anika Noni Rose

Studio / Filmverleih: UIP
Kritikdaten: Kinofassung · Deutschland

Ein musikalisches Drama
über Freundschaft, Liebe, Musik und Träume.

In Detroit des Jahres 1962 tritt die Gruppe "The Dreamettes" bei einem Talentwettbewerb auf und wird dort von dem Autoverkäufer Curtis Tayler, Jr. (Jamie Foxx) entdeckt. Als Backgroundsängerinnen von James „Thunder“ Early, (Eddie Murphy) erreichen Effie Melody White (Jennifer Hudson), Deena Jones (Beyonce Knowles) und Lorrell Robinson (Anika Noni Rose) Platz 1 der amerikanischen Billboard-Charts. Ein Traum geht für sie in Erfüllung. Doch als sich die Gruppe, nun Dreams genannt, von Jimmy Thunder trennt und zwei der Damen sich in ihre Manager verlieben, kommt es zu Streitigkeiten innerhalb der Gruppe. Um den Erfolg nicht zu gefährden muss eine den Hut ziehen ...


Hintergrund:

Der Film ist die Adaption eines Broadway-Musicals aus dem Jahr 1981 von Henry Krieger und Tom Eyen. Dreamgirls kann teilweise als Biographie der Supremes angesehen werden, doch wurde nicht die ganze Geschichte wahrheitsgemäß übernommen. Er war für 6 Oscars nominiert und somit der meist-nominierte Film der Awards von 2007. Obwohl der Film gleich dreimal in der Kategorie „Bester Song“ nominiert war, hat es für einen Oscar nicht gereicht, dafür wurden Jennifer Hudson als beste Nebendarstellerin und Michael Minkler für den besten Ton mit einem Goldjungen prämiert.


Kritik:

Überraschenderweise waren viele Kinogänger von den langen Musicaleinlagen im Film überrascht, doch sollte man diese bei einem Musicaldrama erwarten. Dreamgirls überzeugt sowohl als Musical als auch als Drama. Es wurden dem Zuschauer sehr viele überzeugende Songs aus der „schwarzen“ Musikrichtung geboten. Einerseits die soullastigen Stücke von Beyonce Knowles und Jennifer Hudson, andererseits die funkigen Songs von Eddie Murphy. Überrascht war ich vor allem von den schauspielerischen Leistungen von Beyonce Knowles und Eddie Murphy, die den Film noch emotionaler gemacht haben, ohne dabei zu „overacten“. Zusätzlich waren im Film auch die Schwierigkeiten der Afroamerikaner während der 60er und 70er kein Tabuthema und somit wurde dem Film auch eine politische und soziale Moral gegeben.

Fazit:

Dreamgirls ist ein berührendes Drama mit viel Gefühl und guter Musik. Wer also auf Soul, Jazz und Funk steht und sich emotional auf einen Film einlassen kann, der sollte sich Dreamgirls angucken und ihn genießen.

CS für Filmred.de
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