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Regie: Jonathan Dayton, Valeria Faris
Schauspieler: Abigail Breslin, Greg Kinnear, Paul Dano, Alan Arkin, Toni Collette, Steve Carell
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Als Olive (Abigail Breslin) erfährt, dass sie an der landesweiten Little Miss Sunshine- Wahl teilnehmen darf, setzt sie sich über die Unlust ihrer Familie hinweg und so begeben sich ihretwegen der schweigsamer Bruder Dwayne (Paul Dano), ihr drogenabhängiger Opa (Alan Arkin) und der Rest der skurillen Familie gemeinsam auf den Weg nach New Mexico, um Olive siegen zu sehen. Doch bevor das pummelige Mädchen an der Misswahl teilnehmen kann, muss die zerstrittene Familie erstmal mit dem klapprigen Reisebus nach New Mexico kommen, doch auch das kann den ehrgeizigen Vater (Greg Kinnear) nicht abschrecken, denn der würde sprichwörtlich sogar über Leichen gehen ...
Hintergrund:
Der Film gewann zwei Oscars. Die Geschichte des Films scheint dem Zuschauer deshalb so realistisch, da sie aus dem wahren Leben stammt und dem Drehbuchautoren Michael Arndt so oder ähnlich widerfahren ist.
Kritik:
Die Geschichte lässt auf einen durchschnittlich langweiligen Familienfilm schliessen, doch das ist "Little Miss Sunshine" gerade nicht. Nach "Donnie Darko" ist "Little Miss Sunshine" einer der unkonventionellsten Filme der letzten Jahre. Melancholisch, lustig und nachdenklich zugleich stimmt dieser Film seine Zuschauer. "Little Miss Sunshine" bietet eine äußerst brilliante und geistreiche Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt kitschig oder klischeehaft wirkt. Der Film besticht durch seine Normalität und gerade das macht auch diesen Film so bewegend. Die Hauptdarsteller spielen durchweg großartig, besonders die oscarnominierte Abigal überzeugt trotz ihrer jungen Jahre mit einem umwerfenden Talent. Die warmen Bilder und die aufmunternde Geschichte machen diesen Film zu einem kleinen Meisterwerk.
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