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Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Deutscher Kinostart: 24.05.2007
Filmdaten: Genre: Abenteuer / Komödie · Jahr: 2007 · Land: USA · Laufzeit: 170min · FSK: ab 12 Jahren

Regie: Gore Verbinski
Schauspieler: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Geoffrey Rush, Chow Yun-Fat, Bill Nighy, Jack Davenport, Keith Richards

Studio / Filmverleih: Buena Vista
Kritikdaten: Kinofassung · Deutschland

Jack und seine Kumpanen hissen zum dritten Mal die Flaggen und segeln bis ans Ende der Welt, um Jack Sparrow zu retten.

Im letzten Teil wurde Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) von Davy Jones' Kraken verschlungen und nun sind Will (Orlando Bloom), Elizabeth (Keira Knightley) und der von Tia Dalma (Naomie Harris) wiederbelebte Barbossa (Geoffrey Rush) angehalten, ihn aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Aber um ans Ende der Welt zu gelangen, muss sich die Crew erst mit dem asiatischen Piraten Sao Feng (Chow Yun-Fat) zusammenschließen. Doch jeder der Beteiligten verfolgt ein eigenes Ziel. Es kommt zum Interessenkonflikt, als die "East India Trading Company" die Piraterie mit der Todesstrafe unterbinden will. Kann Sparrow gerettet werden? Siegen die Piraten? Kommen und bleiben Will und Elisabeth endlich zusammen? Alle diese Antworten liefert Teil 3.


Hintergrund:

Um die Kosten gering zu halten, wurden Teil 2 und 3 zusammen gedreht. "Am Ende der Welt" trägt erstmals nicht mehr das Label "Fluch der Karibik", sondern orientiert sich am amerikanischen Originaltitel. Die gesamte Trilogie basiert auf der Themenfahrt "Pirates of the Caribbean" in Disneyland, wie bereits das Computerspiel "Monkey Island". Der Gastauftritt von Keith Richards bezieht sich auf eine Aussage von Johnny Depp, dass er das verrückte Verhalten (von Jack Sparrow) dem Rolling Stones-Sänger abgeschaut hat.


Kritik:

Entgegen vieler anderer Kritiker, war ich eigentlich relativ begeistert von Fluch der Karibik 2. Viele bemängelten die fehlende Action und die lahme Geschichte. Meiner Meinung nach hat das allerdings nicht die Qualität des Films geschmälert. Dafür gibt es im dritten Teil Action in Masse - zu viel Action. Die Geschichte aus dem zweiten Teil musste beendet und die Effekte noch bombastischer werden, damit die Einspielergebnisse des Vorgängers getoppt werden können. Aber dabei blieben leider Witz und Charme der Darsteller auf der Strecke und war es nicht das, was Teil 1 so sehenswert gemacht hat? Natürlich ist nicht alles schlecht, denn besonders die Szenen "am Ende der Welt" waren wegen ihrer sehr surrealen Sequenzen recht amüsant und imposant. Dafür aber fielen die Actionsequenzen gegen Ende viel zu ermüdend und langatmig aus. Der Film wäre spannender gewesen, hätten sie sich nicht allen physikalischen Gesetzen entzogen. Insgesamt kommt der Film nur langsam in Fahrt, denn viele neue Charaktere, Konflikte und Schauplätze müssen eingeführt werden, was den Anfang sehr verwirrend macht. Besonders für die, die Geschichte vom Vorgänger wieder halbwegs vergessen haben. Die denkwürdigste Szene des ganzen Films war der Gastauftritt von Keith Richards. Für Rollings Stones Fans sicherlich ein lustiger Bonus, aber für die Geschichte war diese Szene so sinnfrei wie keine zweite. Davon hatte ich mir viel mehr versprochen. Allein stehend betrachtet ist der Film zwar ganz nett, aber im Vergleich zu den Vorgängern sehr enttäuschend. Schade.


Fazit:

Actionreiches Popcornkino, das leider die Klasse und den Charme seiner Vorgänger nicht halten kann.

CS für Filmred.de
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