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Regie: Darren Lynn Bousman
Schauspieler: Tobin Bell, Lyriq Bent, Tim Burd, Erik Knudsen, Donnie Wahlberg, Shawnee Smith
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Ein brutaler Mordfall erschüttert die Polizei: Eine Leiche wird in einer, mit Nägeln ausgestatteten, Todesmaske aufgefunden. Sofort entdeckt Detective Eric Manson (Donnie Wahlberg) die blutige Handschrift des Jigsaw-Killers (Tobin Bell). Er ist zurück und will wieder spielen. Als kurz darauf der Mörder überraschend festgenommen wird, ist die Freude klein, denn die Polizei merkt bald, dass sie nur ein Teil des teuflischen Puzzles ist. Zur gleichen Zeit wacht ein Junge mit sieben weiteren Gefangenen in einem abgeriegelten Raum auf und keiner von ihnen weiß, aus welchem Grund man sie dort gefangen hält. Amanda (Shawnee Smith), eine der Insassen, klärt den Rest auf, da sie schon einmal in einem von Jigsaws perversen Spielchen mitspielen musste und als Einzige überlebte. Sie sollte Recht behalten, da kurz darauf ein Tonband gefunden wird, das den weiteren Spielablauf erklärt: Ein tödliches Nervengas wird in den Raum geleitet; einzige Überlebenschance ist ein Gegengift, das sich irgendwo im Haus befindet. Die Suche kann beginnen, doch schon auf dem Weg nach draußen gibt es erste Opfer und die Zeit ist knapp...
Hintergrund:
Nach dem Erfolg von "Saw", ließ die Fortsetzung nicht lange auf sich warten und so erschien bereits ein Jahr später Teil 2 bei Lionsgate. Leider stand James Wan als Regisseur nicht mehr zur Verfügung und so durfte der unbekannte Darren Lynn Bousman die Regie übernehmen. Trotz dieses Wechsels wurde Saw 2 noch erfolgreicher als Teil 1 und mit rund 900.000 Zuschauern erhielt der Film einen hohen Platz in den 2005er Charts.
Kritik:
Wo Saw noch mit Intelligenz, Logik und sehr expliziter Gewalt auftrumpfte, so blieb davon in der Fortsetzung nicht viel übrig. Ziel des Films war eindeutig: Mehr Blut, mehr Fallen, mehr Boshaftigkeit. Das gelingt allerdings sehr gut. Auch wenn alle Charaktere durchweg unsympathisch sind, leidet man dennoch mit ihnen mit. Denn obwohl keine neuen Ideen bezüglich der Handlung vorhanden sind, so sind wenigstens die Fallen sehr innovativ und böse. Langeweile kann man Saw 2 also ebenfalls nicht vorwerfen, da es nur wenige Verschnaufpausen gab. Das Verhalten einzelner Charaktere, aber ist dabei äußerst unverständlich und wirkt an den Haaren herbeigezogen, um weitere Todesszenen zu ermöglichen. Doch was bietet der Film neben ausführlichen und interessanten Todesarten noch? Nicht viel, denn Brutalität ist ersichtlich das Hauptaugenmerk des Films, zumal die Geschichte hanebüchen trivial ist. Trotzdem zündet das überraschende Ende und hinterlässt einen sauren Nachgeschmack, sodass der Film seine Wirkung nicht verfehlt.
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