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Das Bourne Ultimatum
Deutscher Kinostart: 06.09.2007
Filmdaten: Genre: Action / Thriller · Jahr: 2007 · Land: USA · Laufzeit: 111min · FSK: ab 12 Jahren

Regie: Paul Greengrass
Schauspieler: Matt Damon, Julia Stiles, David Strathairn, Scott Glenn, Paddy Considine, Edgar Ramirez, Albert Finney, Joan Allen ...

Studio / Filmverleih: UIP
Kritikdaten: Kino · Deutschland

Jason Bourne stellt sich endgültig den Rätseln seiner Vergangenheit.

Er wollte untertauchen und ein neues Leben beginnen, doch die, die ihn erschaffen hatten, ließen ihm keine Ruhe und töteten seine große Liebe. In diesem neuen Kapitel der Bourne-Saga wird er zum Jäger und Rächer. Um eine Zukunft zu haben, muss er herausfinden, wie alles begann. Von Moskau über Paris, London und Tanger nach New York City geht die Reise. Im Sperrfeuer feindlicher Agenten, gejagt von unerbittlichen Profikillern und immer auf der Hut vor der Polizei will Bourne die stellen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist..


Hintergrund:

Der Film wurde u.a. in Berlin, London, Madrid, Tanger und Paris gedreht. Bei den Dreharbeiten in Berlin wurden Einstellungen an einem Bahnhof gedreht, der durch den Einsatz von künstlichen Schnee und Dekoration in einen russischen Bahnhof verwandelt wurde. Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 126 Millionen US-Dollar. Bereits an dem ersten Startwochenende spielte der Film mehr als 70 Millionen US-Dollar alleine in den USA wieder ein.


Kritik:

Mit dem Ende des Sommers trudelten 2007 auch die letzten "flotten Dreier"-Blockbuster ein. Nach Shrek, Spider-Man, Fluch der Karibik und Co, darf nun auch Jason Bourne sein Können unter Beweis stellen. Die Bourne-Reihe hat damals das Action-Genre wachgerüttelt. Schluss mit gelackten Helden im Anzug und Action-Klischees. Bei Jason Bourne wird noch mit der Faust gekämpft. Dazu erfrischend verrückte Action und eine relativ interessante Story. Das alles machen "die Bourne Identität" und dessen Fortsetzung zu erstklassigen Actionfilmen. Selbst der James Bond-Film „Casino Royale“ orientierte sich vermutlich stark an dem Agenten mit der Identitätskrise. Nun war der dritte Teil angelaufen und die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Film aber erfüllt diese leider nicht. Versteht mich nicht falsch: die Action ist wieder mal atemberaubend, die Faustkämpfe sind noch immer genial choreographiert und auch die Geschichte ist einigermaßen stimmig. Fast wie beim ersten Teil. Nein, genau wie beim ersten Teil. Es gibt einfach zu wenig Neues. Alte Ideen werden wenig variiert wieder verwendet. Unterstützt wird dieses Gefühl des Déjà-Vu’s durch die Rückblenden in Bournes Vergangenheit, die sich viel zu oft wiederholen, und die Referenzen zum ersten Teil, sodass man den Eindruck hat, alles schon mal gesehen zu haben. Und wenn die Handlung schon nicht sehr viel hergibt, fallen kleinere Unstimmigkeiten stärker ins Gewicht. Zum Beispiel nervt das Echo in den Rückblenden schon nach einer halben Stunde, die Action-Szenen sind viel zu schnell und zur Unkenntlichkeit (zer/)geschnitten, außerdem hätten weniger Klischees dem Film sicher gut getan ("Ich will seine Taten kennen, bevor er sie denkt!"). Könnte man das Bourne Ultimatum eigenständig betrachten, so wäre er sicherlich kein schlechter Film, denn die Action und die Schauspieler sind grandios, doch gerade im Vergleich mit den beiden Vorgängern ist die Qualitätsschwankung zu auffällig. Schade.

Fazit:
Innovationsloser Actionfilm mit cooler Action und kleineren Macken.

CS für Filmred.de
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