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Weil Homer die Exkremente seines neuen Freundes, einem Hausschwein, im ohnehin verseuchten See von Springfield entsorgt, gerät das Gewässer vollends außer Kontrolle. Das ruft prompt die Umweltbehörde auf den Plan. Mit Rückendeckung von Präsident Schwarzenegger wird Springfield unter eine riesige Glasglocke vom Rest der Welt abgeschottet. Als ein wütender Lynchmob daraufhin der Familie Simpson ans Leder will, können diese flüchten - um, nach Homers Notfallplan, eine neues, glückliches Leben in Alaska zu beginnen. Als aber Springfield ausgelöscht zu werden droht, wollen Marge, Lisa und Bart zurück. Für Homer jedcoh braucht es einiges an Überzeugungsarbeit.
Hintergrund:
Seit ihrem Erscheinen im Jahre 1989 sind die Simpsons eine der beliebtesten TV-Serien aller Zeiten. Die Veralberung von Popkultur, Politik und der amerikanischen Durchschnittsfamilie amüsiert auch noch nach 18 Staffeln. Die Simpsons sind bissig und innovativ, also alles was für eine unterhaltsame Comedyserie wichtig ist.
Kritik:
Nun ist nach einigen Terminverschiebungen der langerwartete, erste Kinofilm der gelben Springfielder erschienen und der Erfolgsdruck ist verständlicherweise enorm hoch. Doch Matt Groening und sein Team haben hart gearbeitet und das Endprodukt weiß zu überraschen. Da wird kein Blatt vor den Mund genommen und so werden nicht nur Arnie, ProSieben und die Kinogänger selbst, sondern auch ehrwürdige Cartoongesetze persifliert. Der Film bedient sowohl die jungen Zuschauer mit (kindischem?) Slapstick-Humor, als auch die ältern mit einer gelungenen Verspottung der amerikanischen Lebensweise. Doch die perfekte Komödie ist der Simpsons-Film leider nicht geworden. Neben der etwas schwachen Handlung und der Fokussierung ausschließlich auf die fünf Simpsons Mitglieder, ist vorallem die Marketingstrategie des Films an der gedämpften Freude schuld. Ob im Radio, Fernseher oder im Kino, die Simpsons-Vorschau war allseits präsent. Der Trailer unterhält, keine Frage, doch werden schon zu viele Pointen des Films vorweggenommen, was bei der kurzen Laufzeit von 90 Minuten zu stark auffällt. Wer also den Trailer noch nicht gesehen hat, wird im Kino doppelt so gut unterhalten, da der Überraschungseffekt nicht fehlt. Was bleibt ist ein Film in der Länge von drei aneinandergereihten Simpsonsfolgen, die aufs Kino zurechtgeschnitten sind und gut unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger.
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